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Flexible Eingangsklassen

Nach Abschluss des Modellversuchs jahrgangsgemischte Eingangsklassen (nähere Infos unter www.isb.bayern.de hier: Schul- und Modellversuche), startete mit dem Schuljahr 2011/2012 der Modellversuch flexible Eingangsklasse, in der die Jahrgangsstufen 1 und 2 zusammen gefasst und jahrgangsübergreifend unterrichtet werden. Die Regelverweildauer beträgt zwei Jahre, neu ist, dass der Lehrstoff der Jahrgangsstufen 1 und 2 von den Schülern individuell in einem, in zwei oder in drei Jahren erarbeitet werden kann. Die Anzahl der Schüler ist auf 25 Kinder in einer Klasse begrenzt. (In Zeiten stagnierender Schülereingangszahlen ist diese Grenze kritisch zu begleiten.) Wer in die flexible Eingangsklasse aufgenommen wird, darüber entscheiden Schulleitung und Schulamt auf Grund der örtlichen, personellen und sachlichen Gegebenheiten. Für die notwendige Differenzierung kann das Kultusministerium bis zu 5 Lehrerstunden zusätzlich geben (Die Betonung liegt hier auf "Kann").

Diese Stunden kommen aus dem Budget der staatlichen Schulämter. Die rechtliche Grundlage für die Bildung der Klasse liefert Art. 32 Abs. 2 Satz 2 Bay EUG. In Augsburg beteiligt sich die Grundschule Hochzoll Süd am Modellversuch, die bereits über eine langjährige positive Erfahrung zur Jahrgangskombination 1/2 und 3/4 verfügt. (siehe www.grundschule-hochzoll-sued.de)

Ähnliche Beschulungen wurden bereits in den Diagnose- und Förderklassen erprobt, in denen der Grundschullehrplan der Jahrgangsstufe 1 und 2 auf drei Jahre verteilt wurde.

Ob sich die flexible Eingangsklasse auch als ein Weg für die inklusive Beschulung erweisen wird, ist noch offen.


Stand: 03.01.2012

am 03.05.2017
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