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Die Gemeinschaftsschule

Das Konzept:
  • Die Gemeinschaftsschule umfasst die Schularten 1 bis 10
  • Die selbständigen Grundschulen sollen in das Konzept der Gemeinschaftsschule Zug um Zug integriert werden
  • Sie ist als Ganztagsschule geplant, um ausreichend Zeit für die individuelle Förderung jeden Schülers zu haben
  • Es gibt innerhalb der Schule keine Aufteilung in Haupt- und Realschule sowie Gymnasium, stattdessen wird auf gemeinsames Lernen gesetzt
  • Es können alle Schulabschlüsse nach der Sekundarstufe I gemacht werden. Aus diesem Grund unterrichten auch Lehrer aus Grund-, Haupt- und Realschulen und von Gymnasien.
Die Gemeinschaftsschule bietet danach eine Lösung für viele gerade im Flächenland Bayern auftretende Probleme (Entfernung zur nächsten Schule) und gibt eine Antwort auf die wandelnde Gesellschaftsstruktur. Bildungswege bleiben länger offen, das heißt gleichzeitig weniger Druck und mehr Chancen für die Schüler. Konkret ist vorgesehen, dass alle zusammen bis zur 10. Klasse unterrichtet werden. Die unterschiedlichen Lernstärken werden durch eine individuelle Förderung aufgefangen.

In der Gemeinschaftsschule können sowohl der qualifizierende Hauptschulabschluss wie auch der Realschulabschluss gemacht werden. Bei entsprechenden Fähigkeiten können die Schüler auch direkt in die Oberstufe eines Gymnasiums wechseln oder eine Berufliche Oberschule besuchen. Anhand von individuellen Förderplänen erhalten alle Schüler einen an ihre Fähigkeiten angepassten Unterricht. Hier soll Bildungsqualität vor −quantität gesetzt werden. Durch angepasste Lehrmethoden und mit dem Augenmerk auf die persönlichen Stärken und Schwächen des Einzelnen sollen alle in der Gemeinschaftsschule erfolgreicher lernen als in den traditionellen Schularten.

Das Übertrittsverfahren in der 4. Klasse entfällt. Alle Schüler werden unabhängig von ihrem Notenstand in der Gemeinschaftsschule aufgenommen. Der Gesetzentwurf sieht weiter vor, dass sich diese Schulform an den gängigen Bildungsstandards und Lehrplänen orientiert und die Gemeinschaftsschule als gleichberechtigte Schulart neben den vorhandenen eingeführt werden soll.

Durch ein modernes pädagogisches Konzept sollen Schüler in jahrgangsübergreifenden Klassen unterrichtet werden. Die Lehrkräfte übernehmen dabei die Rolle eines Lernbegleiters und stehen den Schülern als Experten zur Seite. Diese neue Rolle der Lehrkräfte soll gleichzeitig Zeit und Freiräume schaffen, die für individuell unterstützende Maßnahmen eingesetzt werden sollen. Ziel ist es dabei, die Schüler in einen aktiven Lernprozess einzubinden und auf nachhaltiges Lernen umzusteigen - stures Pauken soll dadurch vermieden werden.

Die Gemeinschaftsschule funktioniert schon ab 200 Schülerinnen und Schülern. Das trägt dazu bei, dass Gemeinden als Wohnorte für Familien interessant bleiben. In den Gemeinden Denkendorf und Kipfenberg im Landkreis Eichstätt sowie in der Gemeinde Odelzhausen sind Initiativen entstanden, die die Einführung einer Gemeinschaftsschule zum Ziel haben.
Stand: 03.01.2012

am 03.05.2017
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